Welchen Laptop sollte ich bekommen? Top-Dinge, die Sie beachten sollten

Kati Dietzsch, Computer Programmer, Coder and Lenovo Innovator
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Jeder Handwerker braucht das passende Werkzeug für seinen Job. Obwohl es bestimmt möglich wäre, Holz mit einem Taschenmesser zu sägen, ist das offensichtlich nicht der effektivste Ansatz. Umgekehrt wäre eine Kettensäge etwas übertrieben, um ein Erdnussbutter-Sandwich zu zu bereiten.

Bei Technologie ist es ähnlich. Bei unzähligen großartigen (oder manchmal nicht so großartigen) Hardware-Optionen zur Auswahl, ist es leicht, den Überblick zu verlieren.

Wissen, was man will

Mein erster Schritt bei der Wahl neuer Technik ist, meine Bedürfnisse zu identifizieren, sowohl allgemein als auch für bestimmte Zwecke. Dabei gibt es einige Kriterien, die mir bei jedem Tech-Produkt wichtig sind. Zum Beispiel lege ich wert darauf, dass die Hardware robust ist – immerhin kenne ich mich gut genug um zu wissen, dass das Gerät sonst nicht lange in meinen Händen überleben würde. Außerdem brauche ich Produkte, die zuverlässig und langlebig sind und bei Bedarf aufgerüstet werden können. All das sind Gründe, warum ich ThinkPads liebe.

Wahl des Equipments

Wenn es darum geht, auszuwählen, welche Art von Equipment ich brauche, stelle ich mir zunächst ein paar Fragen:

  • Was passt zu meinem Lebensstil? Brauche ich eine mobile Lösung wie ein Tablet oder eher einen stationären PC?
  • Ist es für Arbeit oder Freizeit, zum Beispiel Gaming?
  • Gibt es irgendwelche Einschränkungen, beispielsweise Kompatibilität mit bereits vorhandener Hardware? Benötige ich ein bestimmtes Betriebssystem?

Die passenden Spezifikationen

Sobald ich eine Vorstellung davon habe, nach welcher Art von Hardware ich suche, kann ich weiter ins Detail gehen. Dabei achte ich vor allem auf einige Schlüsselspezifikation wie CPU, RAM, Speicher und Grafik.

Rechenleistung – Wie man jedem Schulbuch entnehmen kann, ist die CPU (Central Processing Unit) das Gehirn des Computers und hat großen Einfluss auf die Leistung des PCs.

RAM – Vereinfacht ausgedrückt, je mehr RAM der CPU zur Verfügung steht, desto effektiver kann diese ihre Arbeit erledigen. Jedes Programm benötigt eine gewisse Menge Arbeitsspeicher, um problemlos laufen zu können. Wenn nicht ausreichend RAM für die Software, die verwendet werden soll vorhanden ist, kann der Rechner schnell extrem langsam werden.

Speicher – Die Geschwindigkeit eines Computers wird auch durch die Leistung des Speichers bestimmt. Heutzutage verwenden die meisten modernen Computer eine SSD (Solid State Drive)  anstelle einer herkömmlichen Festplatte, da die Zugriffszeiten wesentlich kürzer als HDDs sind.

Grafik – Grafikkarten sind wichtig für – man ahnt es schon – die Grafik. Soll der PC also für Videospiele, Bearbeitung von hochauflösenden Bildern oder Videos, 3D-Modellierung oder sogar zum Trainieren neuronaler Netze verwendet werden, empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine leistungsstarke Grafikkarte auszuwählen.

Und nicht zu vergessen…

Bei Laptops spielen außerdem die Akkulafzeit, Größe und Gewicht, Bildschirmauflösung, Tastatur, Anschlüsse und ggf. Webcam eine Rolle. Und bei Tablets ist auch die Konnektivität interessant. Zuletzt ist ein ansprechendes Design natürlich auch ein großer Pluspunkt, auch wenn das für mich persönlich nicht die höchste Priorität hat.

Alles eine Frage der Prioritäten

Eine Universallösung wird es höchstwahrscheinlich nicht geben. Deswegen muss man Prioritäten setzen.

Angenommen zum Beispiel, man sucht nach einem Laptop, mit dem man programmieren lernen, surfen und gelegentlich Office-Programme verwenden kann. Für diesen Zweck benötigt man nicht die neueste CPU, tonnenweise RAM und Speicher und eine High-End-Grafikkarte. Eine CPU wie etwa ein Intel Core i5, 8 GB RAM und eine SSD mit angemessener Kapazität sind für einen bequemen Start ausreichend.

Ist man dagegen auf der Suche nach einem guten Gaming-Laptop, um die neuesten Spiele zu spielen, braucht man definitiv leistungsfähigere Hardware. Eine Beispielkonfiguration für den Anfang wäre ein Intel Core i7, 16 GB RAM, eine NVIDIA GeForce RTX GPU, 1 TB SSD, damit genügend Platz für Spiele vorhanden ist, außerdem ein FHD-Display.

Bei all dem Gerede über Hardware sollte die Software, insbesondere Betriebssysteme, auch nicht zu kurz kommen. Für Spiele empfiehlt sich ein Computer, der mit Windows kommt. Und obwohl es kein großer Aufwand ist, Linux zu installieren, ist es für Linux-Fans betstimmt schön, einen Computer zu bekommen, auf dem Linux schon vorinstalliert ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es bei allen verfügbaren Geräteoptionen darauf ankommt, was man braucht. Das muss nicht immer die leistungsstärkste und teuerste Lösung sein, die sich finden lässt – manchmal braucht man die Kettensäge, und manchmal reicht das Taschenmesser.

[ssba]

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